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1. FC Nürnberg - SpVgg Greuther Fürth 2:4 (0:1)

Niederlage im BFV Achtelfinale

„Wenn einmal das Pech am Stiefel klebt“.
Nach Anpfiff der spannungsgeladenen Partie vor 140 Zuschauern an der Bertolt-Brecht-Schule übernahm Nürnberg zunächst die Spielgestaltung mit deutlich höherem Ballbesitz. Wie schon in den Wochen zuvor konnte dies jedoch nicht in Zählbares verwandelt werden. Der SvVgg gelang durch Anna-Maria Buckel das 1.0 in der 38. Minute. In der Folge gab es ansehnliche Szene und schnelle Konter auf beiden Seiten. Nürnberg agierte im leider Angriff etwas zu vorsichtig und zurückhaltend.
Nach der Halbzeit startete Nürnberg auf zwei Positionen verändert. Kapitänin Luisa Richert und Franzi Mai wurden für Lisa Tietz und Simone Grimm eingewechselt. Fürth nutzte die Gelegenheit mit einem ansehnlichen Spielzug in der 49. Minute durch Lena Bieber auf 0:2 zu erhöhen.
Jetzt endlich reagierte Nürnberg und arbeitete sich Stück für Stück in das hart umkämpfte Spiel. Der Anschlusstreffer gelang Mirjam Steck nach präzise gespielter Ecke von Luisa Richert in der 60. Minute. Auf Nürnberger Seite gab es nun kein Halten mehr. Das Spiel fand überwiegend in der Fürther Hälfte statt. Den 2:2 Ausgleich erzielte Nadine Nischler in der 75. Minute.
Nürnberg blieb aktiver, hatte das Spiel eigentlich in der Hand und drängte auf den Siegtreffer. Durch einen Konter in der 83. Minute der zur Ecke geklärt wurde, die anschließend zu unaufmerksam verteidigt wurde gelang Fürth kurz vor Schluss durch Andrea Walter ein weiterer Treffer. Nürnberg warf noch einmal alles nach vorne. Ein Freistoß der Fürther in der 84. markierte jedoch den 2:4 Endstand.
Positiv hervorzuheben ist die Kampfbereitschaft des Teams, welches sich in der zweiten Hälfte stark zurückgekämpft hatte, ein Manko ist nach wie vor die Erarbeitung zwingender Torchancen bzw. einfach mal draufzuhalten.
Jetzt heißt es Konzentration auf das Spiel in der Liga am Samstag beim ETSV Würzburg.