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Der Ball ruht, in ganz Deutschland!

Wie überbrücken Leistungssportler diese neue Art von „Heimspiel“ und wie halten sie sich fit?

Foto: geralt | Pixabay

Harald Sauer, Co-Trainer unserer 1. Frauenmannschaft, klärt uns auf und gibt zusätzlich noch einen kleinen Einblick in die vergangene Vorbereitung.

Aufgrund der aktuellen Lage finden in ganz Deutschland keine Spiele und Trainingseinheit statt. Wie halten sich die Spielerinnen fit?

Da wir auf Grund der Situation momentan weder Sportplätze nutzen dürfen und wollen, bleibt uns nur individuelles Lauftraining. Die Mädels haben alle einen entsprechenden Plan erhalten.

Gibt es Möglichkeiten die Spielausdauer zu trainieren?

Ja, kann man! Die konditionelle Belastung eines Spiels trainieren wir mit Intervalläufe, sogenannte Hiit Einheiten, welche eine ähnliche Belastung simulieren.

Ihr hattet knapp sieben Wochen Vorbereitung auf den Start Anfang März. Kannst du uns kurz einen Einblick geben, was die Schwerpunkte in der Vorbereitung waren?

In jeder Vorbereitung werden die konditionellen Grundlagen für ein erfolgreiches Spiel geschaffen. Darüber hinaus haben wir viel am Spiel gegen den Ball und auch die ein oder andere neue Idee für das Spiel mit Ball einstudiert.

Mit Neu Isenburg (3:0 Sieg) und dem SC Sand (4:2 Sieg) hattet ihr die Möglichkeit, eure Fortschritte zu zeigen. Wie findest du die Entwicklung der Mannschaft?

Die Mannschaft hat einen riesigen Sprung gemacht. Das war im Spiel gegen Neu-Isenburg vielleicht noch nicht so sichtbar, was darauf zurückzuführen ist, dass leider das eine oder andere Vorbereitungsspiel durch kurzfristige Absagen der Gegner ausfallen musste. Aber das Auswärtsspiel in Sand war überragend! Wir hatten eine sehr starke Präsenz im Spiel gegen den Ball, schnelle Ballstaffeten und ein variables Offensivspiel. Schade, dass wir in dieser Situation in die Zwangspause mussten!

Vielen Dank für das kurze Interview!