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05.11.2018 | Frauen III | erstellt von: Roland Hofmann

1.FC Nürnberg III - SpVgg Erlangen 2:5 (2:2)

Kein Lohn für gute Arbeit

Foto aus Vorsaison

Die erste Heimpleite setzte es an der BBS, nachdem - wie in fast jedem Spiel - zuvor die komplette Verteidigung umgebaut werden musste. Alle zwei Spiele mit kompletter Verteidigung wurden gewonnen. Mit Shannon Gottschall und Lara Taleb standen heute zwei Offensivkräfte das erste Mal in der 4er Kette und Nicoline Snerle, nach langer Verletzungspause wieder im Kader, musste gleich 90 Minuten im defensiven Mittelfeld ihren "Mann" stehen.
Trotzdem gingen die Mädels am heutigen Tage extrem beherzt zu Werke. In der ersten Halbzeit war die Heimelf ebenwürdig und kassierte das 0:1 durch einen erstklassig herausgespielen Doppelpass der Universitätsstädter. Der Ausgleich - ebenso hervorragend herausgespielt - durch Chrissi Wagner auf Vorlage von Celina Engel fiel postwendend. Die Führung, wenige Minuten später konnte, nach einer Ecke durch Nicoline Snerle Annika Deglmann in ihrem Debüt und nach 5 Monaten Fußballabszinenz zum 2:1 verwandeln. Leider hatte die Führung nicht bis zur Halbzeit Bestand. Der Ausgleich fiel nach einem gut durchgesteckten Ball in die Schnittstelle der 4er Kette und Viki Bräuer hatte keine Chance. Somit ging man mit einem 2:2 in die Halbzeit.
Im zweiten Durchgang drehten die Erlanger mächtig auf und drängten auf die Führung. Celina Engel hatte allerdings mit einem tollen Flachschuss aus 16 Metern aus halb linker Position die 3:2 Führung auf dem Fuss. Allerdings konnte die Gästetorhüterin diesen mit einer tollen Parade von der Linie kratzen. Danach ließen bei der Heimelf die Kräfte nach und die SpVgg setzte ihr ganzes abgeklärtes Können ein. Auch durch vier Wechsel war kein Leistungsabfall zu erkennen, ganz im Gegenteil - die Ergänzungsspieler der Erlanger packten noch eine Schippe drauf. Das 2:3 parierte Viki Bräuer drei Mal erstklassig, bis der Ball endgültig in den Maschen landete. Zu viele Verteidiger hatten nur Spalier gestanden.
Weitere Chancen für die Clubelf zum erneuten Ausgleich gab es nicht mehr, auch wenn die Versuche vorhanden waren, wodurch allerdings Räume geöffnet wurden. Folglich dann noch das 2:4 und 2:5 nach gut herausgespielten Spielzügen der Gäste gegen Ende der Partie.
Fazit: Ein nie geglaubter Punktgewinn war in Reichweite, jedoch aufgrund der Ausfälle in der Verteidigung einfach nicht zu realisieren.

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