Skip to main content
11.09.2017 | Frauen | erstellt von: Christian Göbel

1.FC Nürnberg - SV Frauenbiburg 2:2 (1:0)

Clubfrauen verpassen ihre Belohnung für eine starke Leistung

In einer phasenweise hart umkämpften Partie waren es die auf zwei Positionen veränderten Clubfrauen, die von Beginn an die Spielkontrolle übernahmen und denen man die Niederlage des Auftaktmatches in München nicht anmerken konnte.
Der Tabellenführer aus Frauenbiburg tat sich dabei merklich schwer eine Lösung gegen die stark Form verbesserten Cluberinnen zu finden. „Unsere Spielanlage und unser Plan funktionierten in der ersten Halbzeit prima. Wir kamen gut ins Spiel – waren sehr kontrolliert und abgeklärt“, berichtet Trainer Osman Cankaya seine Eindrücke. So kamen die Cluberinnern über die gesamte erste Halbzeit zu guten Gelegenheiten. Neuzugang Antonia Heider belohnte schließlich in der 18. Minute mit einem Flachschuss ins lange Eck die Offensivbemühungen der Clubfrauen und konnte sich über ihren ersten Treffer im Clubtrikot freuen.
Schon kurze Zeit später landete der Ball nach einer Ecke erneut im Tor der Frauenbiburgerinnen. Die Schiedsrichterin sah allerdings ein Foulspiel gegen den Torwart und pfiff somit das schnelle 2:0 zurück. Dieses fiel dann schließlich in der 56. Minute abermals nach einer Ecke. Sina Zimmermann legte die von Spielführerin Luisa Richert getretene Ecke mit dem Kopf für Nadine Nischler auf, die mit ihrem Schuss das 2:0 erzielte.
Nach dem Treffer verloren die Clubberinnen aber etwas den Faden, in dem bis dahin von ihnen völlig kontrollierten Spiel. „Es fehlten ein paar Prozent bei Präzision und Schärfe der Zuspiele, was letzten Endes zu einfachen Ballverlusten führte.“ Einen eben solchen konnte der Tabellenführer dann auch nutzen und kam schon in der 65. Minute zum Anschlusstreffer. Frauenbiburg witterte nun die eigene Chance und erhöhte in der Folge die Schlagzahl, wodurch sich auch für den Club Möglichkeiten zum Kontern anboten. So kam es zu Chancen und zu harten Zweikämpfen auf beiden Seiten. „Am Ende fehlte uns dann etwas die nötige Cleverness, um das Spiel über die Zeit zu bringen“, so Cankaya weiter, denn Frauenbiburg kam nach einer Kombination in der 83. Minute tatsächlich noch zum Ausgleich, der gleichzeitig den 2:2-Endstand markierte.
Co-Trainer Christian Goebel dazu: „Wir wussten von Beginn an, dass Frauenbiburg ein anspruchsvoller Gegner sein wird. Nicht nur wegen deren Auftaktsieg, sondern auch durch die Eindrücke aus der vergangenen Saison. Ein Unentschieden gegen eine solche Mannschaft, ist vom Prinzip her kein schlechtes Ergebnis, aber nach dem Spielverlauf verdammt bitter.“ Osman Cankaya zeigt sich derweil kämpferisch: „Wir brauchen sicher ein paar Spiele, um richtig reinzukommen. Die erste Halbzeit war schon sehr stark. Wenn wir so in der nächsten Woche auftreten, holen wir uns halt dann unsere ersten drei Punkte“.