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16.05.2018 | U23 | erstellt von: Volker Köhn

1.FC Nürnberg U23 - SpVgg Erlangen 2:3 (2:0)

Ein Ende voller Ratlosigkeit

Fast zeitgleich zum letzten Ligaspiel der FCN Profis, bestritt das U23 Team sein Spiel gegen den Tabellenvorletzten. Beide Spiele zeigten einige Parallelen, nur unter anderen Voraussetzungen.
Zu Spielbeginn überzeugten die Cluberinnen mit Ballkontrolle und schnellem Umschaltspiel in die Offensive. So war es auch nicht verwunderlich, dass der Führungstreffer durch Stefanie Köhler schon in der fünften Spielminute fiel. Auch danach bleib das Team weiter am Drücker und kreierte mehrere Chancen. So war es eine Frage der Zeit, bis der nächste Treffer fallen sollte. Dies geschah dann in der 13. Spielminute, wiederum durch Stefanie Köhler.
Bis zur kurzen Trinkpause zur Mitte der ersten Hälfte, war es deutlich zu sehen, wer heute das Spiel bestimmt und auch die Punkte mitnehmen sollte. Der Liveticker beschreibt das Spielgeschehen hervorragend. Danke an Saskia! Danach gestaltete sich das Spiel ausgeglichener und Erlangen konnte sich zwei gute Ausgangssituationen erspielen, die aber beide nicht verwertet wurden.

In der Halbzeitpause ermahnte Trainer Marcel Schmitz das Team, sich nicht auf den zwei Treffern auszuruhen, zeigte doch die Historie, dass dies in der Liga meistens bestraft wird. Nach Wiederanpfiff trat dann leider die Voraussagung ein. Die Cluberinnen spielten zu unbekümmert, leisteten sich mehrere Fehler und prompt fiel der Anschlusstreffer in Spielminute 54.
Das Aufbäumen der Erlangerinnen war jetzt auch optisch auf dem Platz zu sehen, Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft bekamen noch mal Auftrieb.
Die Cluberinnen hingegen versuchten zwar die Entscheidung zu suchen, aber alles mit der Brechstangen Taktik. Ein Plan, der nicht aufgehen sollte. Erlangen glich nach 74 Spielminuten aus und konnte durch eine verunglückte Flanke, die vom lagen Pfosten im Tor landete, in der 91. Spielminute das Spiel komplett drehen.

Trainer Marcel Schmitz im Resümee, ein paar Stunden nach dem Spiel: " Was wir in der zweiten Hälfte abgeliefert haben, war nicht die Mannschaft die wir kennen. Ich kann es immer noch nicht fassen, dass wir so ein Spiel aus der Hand geben konnten. Aber ich hoffe sehr stark, dass es auch einen Lerneffekt beim Team auslöst und die Mannschaft auch intern dieses Spiel aufarbeitet und seine Schlüsse daraus zieht. Wir werden es am kommenden Samstag gegen den direkten Mitkonkurrenten um Platz zwei sehen."

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