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14.05.2018 | Frauen III | erstellt von: Roland Hofmann

SpVgg Erlangen II - 1.FC Nürnberg III 1:2 (0:0)

Schweres Spiel auf grenzwertigen Platz!

Was Trainer Roland Hofmann zunächst als Scherz verstand, entpuppte sich als blanke Realität. Die Mannschaften sollten sich nicht nur auf einem grenzwertig bespielbaren Platz warm machen, sondern darauf auch noch das Spiel bestreiten, lag doch der schönste Rasenplatz unberührt gleich daneben! Mit Verlaub, an ein ordentliches Spiel war da nicht zu denken!
Das Spiel hielt was es versprach - Kick and rush vom Feinsten, was anderes war nicht möglich. Die Gäste versuchten zwar von hinten herauszuspielen, jedoch gab es hier nach 20 Minuten die klare Anweisung dies zu unterlassen, es konnte kein Ball kontrolliert gespielt werden. Die Club Damen hatten ca. 6 gute Chancen u.a. durch Silke Birkner und Vanessa Nurtsch, jedoch konnte diese allesamt die SpVgg-Torhüterin entschärfen. Somit stand es trotz drückender Überlegenheit der Nürnbergerinnen zur Pause nur 0:0.
In Halbzeit zwei - Lea Körner musste mit Kopfschmerzen nun doch den Platz verlassen - logischerweise das gleiche Bild - an spielen war nicht zu denken! Geduldig rannten die Clubberer an, jedoch bot sich auch der ein oder andere Konter, jedoch auch hier war das Problem der Ballannahme allgegenwärtig. In der 83. Minute erlöste Vanessa Nurtsch die Gäste durch einen schönen Direktabschluss in den linken oberen Winkel.  Danach rannte die SpVgg noch mehr auf das gegnerische Tor zu, jedoch boten sich dadurch auch Konter - einen davon nutzte Vera Herrmann in der 86. Minute in dem sie alleine auf den Torhüter zustürmte und eiskalt links oben abschloss.
Das Spiel war entschieden aber Erlangen kam noch zum 1:2 nach einer Ecke, wo man Veronika Papon vollkommen frei ca. 6 Meter vor dem Tor übersah, die keine Probleme hatte und einen schönen Kopfball ins rechte untere Eck setzte. Damit aber noch nicht genug. In der 92. Minute hatte Vanessa Nurtsch, die steil geschickt wurde das 1:3 auf dem Fuß. Alleine vor dem Torhüter schoss sie den Ball halbhoch am Tor vorbei anstatt den selbigen flach einzuschieben.
Ein Nervenspiel, das diesmal dank einer kompakten Mannschaftsleistung ein gutes Ende nahm, da die Moral und der Siegeswille speziell in der 2. Halbzeit vorhanden waren.

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