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Post SV Nürnberg - 1. FC Nürnberg III 2:2 (1:0)

Ein gerechtes Unentschieden!

Um es gleich vorwegzunehmen untern Strich geht das Ergebnis in Ordnung. Allerdings stand mal wieder eine neu zusammengemischte Mannschaft auf dem Rasen. Aufgrund von Verletzungen fielen Nico Snerle, Luisa Obenauf und Jamie Meister aus. Deswegen mussten mit Kiara Fleischmann und Johanna Heinritz, zwei angeschlagene Spielerinnen ran, die die Woche über auch nicht trainieren konnten. Dafür gaben Sarina Grampp und Marie Gantikow nach langer Verletzungspause ihr Heimdebüt.
Das Spiel begann mit leichter Überlegenheit der Gäste, die sich in Minute 12 mit einer sehr schönen Staffette über ihre rechte Seite und dem daraus resultierenden 0:1 durch Nina Ruckriegel belohnten. In der komplettenersten Halbzeit fanden die Clubberer einfach nicht richtig ins Spiel und reagierten auf die Spielweise der stark aufspielenden Postler. Trotzdem ließ die Heimelf eine sogenannte Hundertprozentige liegen, anstatt das Ergebnis auf 1:1 zu stellen. Auch der SV hatte ebenso eine Riesenchance, die Marlene Müller aufopferungsvoll im letzten Moment - nicht ohne Blessuren - von der Linie kratzte.

Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer an der BBS ein anderes Spiel. Der FCN hatte sich in der Halbzeit neu besonnen und genauso wurde nun Fussball zelebriert. Jetzt waren es die Gäste, die gar nicht mehr ins Spiel fanden. Es wurde zum Geduldspiel, aber in der 64. Minute fiel der verdiente Ausgleich durch Vera Herrmann. Mit zwei weiteren hochgradigen Chancen ging man wieder mal zu fahrlässig um, die Führung lag in der Luft. Mitten in dieser Drangphase dann der Konter in der 75. Minute, der zum 1:2 durch die vor 5 Minuten eingewechselte Natalie Ullmann führte. Wie im Spiel bei Greuther Fürth, konnte Viki Bräuer den ersten Schuss parieren, allerdings prallte der Ball zurück in den 5 Meterraum.
Die Moral der Heimmannschaft war aber nicht gebrochen und so konnte Chrissi Wagner mit dem wohl schönsten Tor des Tages, in der 85. Minute, den 2:2 Ausgleich markieren. Den ersten Abschlussversuch setzte sie noch gegen den Torwart, den Nachschuss schlenzte sie mit sehr viel Gefühl über den Torwart und alle anderen zurückgeilten Abwehrspieler halb rechts oben ins Tor.
Die letzten Minuten hatten es in sich, beide Teams setzten auf Angriff und suchten die Entscheidung zu ihren Gunsten. Der SV machte noch mit einem Lattenknaller auf sich aufmerksam, im Gegenzug fast der Führungstreffer für den Club. Allerdings wurden die letzten Angriffe der rot-schwarzen zu hektisch vorgetragen um zum Erfolg zu führen. Es blieb beim 2:2.

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