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TSV Brand - 1.FC Nürnberg III 7:2 (3:2)

Angriff und Abwehr erwischten nicht den besten Tag!

Jede Woche das gleiche Spiel, die Abwehrreihen mussten aufgrund von Ausfällen komplett neu gemischt werden. Dabei fehlten dann zwangsweise wichtige Spielerinnen im Mittelfeld. Julia Luger, die einrücken musste, war teilweise überfordert und nicht eingespielt. Aber der Reihe nach.
Die Gäste begannen überlegen gegen die extrem aggressiven und am Rande des erlaubten auftretenden Brander. Gut und gerne hätte man mit 4:0 führen müssen, hätten Chrissi Wagner und Celina Engel die sich bietenden Chancen genutzt. So ging man lediglich mit 1:0 durch Wagner in Führung. Dann folgte der erste kapitale Bock. Chrissi Vogel und Johanna Heinritz waren sich uneinig wer denn klären möchte. Heraus kam eine Vorlage für den Gegner, die dankend angenommen wurde. Ein paar Minuten später Bock Nummer 2. Viki Bräuer spielte Luisa Obenauf an, die unter Druck den Ball verstolperte und dann auch noch stehenblieb, wofür die Brander Angreiferin dankbar war und die Führung für ihre Farben markierte.
Die Clubberinnen, noch im Spiel, konnten mit einem langen Ball auf Celina Engel noch einmal zum 2:2 ausgleichen, ehe wieder eine Uneinigkeit in der heute löchrigen Abwehrkette der Gäste für das 3:2 kurz vor der Pause sorgte. Der nicht immer überzeugende Schiedsrichter übersah zwischenzeitlich 2 Foulelfmeter, als Vera Herrmann vom Torhüter von den Beinen geholt wurde und als Celina Engel auf das Tor zulaufend in die Zange genommen wurde. Der Pfiff blieb wohl aus, hätte die Torhüterin in erstgenannter Aktion wohl des Feldes verwiesen werden müssen. Da ließ der Referee wahrscheinlich Gnade vor Recht ergehen.

Mit neuem Schwung wollte man in die 2 Halbzeit gehen, jedoch fiel durch den letzten Bock am heutigen Tage das vorentscheidende 4:2 gleich nach der Pause. Danach ließen die Gäste noch drei weitere hundertprozentige liegen und hätten damit das Spiel noch einmal spannend machen können.
Die heute sehr agil spielende Silke Birkner setzte ihre beiden Mitspielerinnen im Angriffszentrum immer wieder mustergültig in Szene, jedoch konnten diese teilweise aus 3 Meter nicht einnetzen. Als dann aber das 5:2 fiel, gab sich die Mannschaft auf und konnte froh sein, dass das Ergebnis nicht zweistellig endete. Schlimmeres verhinderte Viki Brauer mit einigen Paraden sowie dreimal die Querlatte.
Fazit: das Spiel wurde bereits in der ersten Halbzeit verloren, aber die Personalsituation gab heute nicht mehr her.

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