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1.FC Nürnberg - SV Alberweiler 2:0 (2:0)

Verdienter Heimsieg auf neuem Geläuf

Pünktlich zur Prime-Time im Saisonendspurt durften sich die Clubfrauen über das neue Geläuf am Valznerweiher freuen. Und sie weihten es gegen den SV Alberweiler mit einem überzeugendem 2:0 (2:0) Heimsieg ein.

Auf dem neuen Kunstrasenplatz am Valznerweiher übernahm der Gast aus Alberweiler in der Anfangsphase das Ruder und drückte mächtig auf das Gaspedal. Die betreffenden Einschussgelegenheiten konnten aber durch die umsichtige Clubabwehr oder Lea Paulick entschärft werden. Alberweiler presste hoch und versuchte das Spielgeschehen weit weg vom eigenen Tor zu halten. Nach einer viertel Stunde gelang es den Clubfrauen sich mehr und mehr aus dem Gästedruck zu befreien und die ein oder andere Umschaltsituation baute ersten Druck auf das Tor von Melanie Geiselhart auf. So prüfte Lein die Gästekeeperin aus spitzem Winkel und Mais Schuss in der 32. Minute war für Zählbares nicht platziert genug angesetzt. Alberweiler musste vermehrt Fouls zur Unterbindung des Spielflusses ziehen. In der 39. Minute flankte Jessica May einen ruhenden Ball in den 16er, Nischler behauptete sich im Luftduell und drückte den Ball zur 1:0 Führung über die Linie. Das Momentum schwappte nun auf Seiten des 1. FC Nürnberg und bereits wenige Minuten später erzielte Wachal folgerichtig das 2:0 (42.’). Lein setzte sich mit Tempo über die Außenbahn durch, zog vor das Tor und schloss scharf ab. Den Abpraller bugsierte Wachal mit einer Energieleistung zum umjubelten 2:0 Pausenstand in die Maschen.

Nach dem Seitenwechsel intensivierten sich die Zweikämpfe im Mittelfeld weiter und beide Mannschaften gaben keinen Meter freiwillig Preis. So spielte sich das Geschehen größtenteils im Mittelfeld ab. 20 Minuten vor dem Ende setzte Alberweiler alles auf eine Karte und wurde dafür fast frühzeitig belohnt. Als Lea Paulick in einer 1 gegen 1 Situation an der 16er Kante schon geschlagen war und der Ball auf das Tor zurollte rettete Simone Grimm auf der Linie für den bereits geschlagenen Clubkeeper. Auf der Gegenseite scheiterte Mai aus spitzem Winkel knapp an Geiselhart, die per Fußabwehr die Entscheidung verhindern konnte. In der 88 Minute setzte Tamara Würstle den Ball an den Querbalken des Clubtors, der Abpraller konnte von der FCN-Hintermannschaft resolut aus der Gefahrenzone geklärt werden. So blieb es final beim 2:0 Heimerfolg der Clubfrauen. Am kommenden Osterwochenende ist in der Regionalliga Süd spielfrei, dafür steht am Ostermontag der nächste Kracher an: Um 16:00 Uhr reisen die Clubfrauen zum BFV-Pokalderby nach Fürth (22.04.2019, 16:00 Uhr).

Die Stimmen zum Spiel:

Osman Cankaya: „Wir hatten kleinere Probleme in die Partie zu kommen und unser Spiel aufzuziehen. Nach den ersten 10 Minuten waren wir dann allerdings gut drinnen, konnten unsere Spielidee durchziehen und uns die ersten Torchancen herausarbeiten. Beide Tore vor der Halbzeit waren der Lohn für das geduldige Spiel mit Ball. In der zweiten Halbzeit haben wir nicht jeden Konter perfekt ausspielt, aber dennoch die Null halten. Wir haben dem Gegner, bis auf einen Fernschuss, im zweiten Durchgang keine hochprozentige Tormöglichkeit mehr geboten. Jener Gegner der bisher in jedem Spiel treffen konnte. Alles in Allem sind wir nicht nur froh über einen verdienten Sieg nach einer hochgradig disziplinierten Leistung, sondern ebenso froh über die hervorragende Leistung gegen den Ball.“

Franziska Mai: „Wir sind sehr glücklich über den Sieg und haben über 90 Minuten mit viel Leidenschaft und Kampfgeist gespielt. In der ersten Halbzeit haben wir durch ein starkes Gegenpressing nur sehr wenig zugelassen und gegen Ende der ersten Hälfte verdient die zwei Tore geschossen. Im zweiten Durchgang hat man gemerkt, dass so langsam die Kräfte nachgelassen haben, aber die gesamte Mannschaft hat sehr gut in der Defensive gestanden. Ich bin extrem stolz auf das Team. Jetzt heißt es schnell regenerieren und dann alle Augen auf das Pokalderby gegen Fürth zu richten.“

Lea Paulick: „Alberweiler ist immer ein schwieriger Gegner, der viel über den Kampf kommt. Dennoch konnten wir alles, was wir trainiert haben eins zu eins im Spiel umsetzen und somit diesmal die 3 Punkte am Valznerweiher lassen. Besonders freut mich natürlich, dass hinten die 0 steht. Alles in Allem war es eine überragende, geschlossene Mannschaftsleistung, worauf wir in den nächsten Spielen sehr gut aufbauen können.“