12.09.2018 | U23 | erstellt von: Volker Köhn

SV Leerstetten - 1. FC Nürnberg 2:2 (0:1)

Die Richtung stimmt

Foto aus dem Trainingslager

Nachdem der Saisonauftakt daheim gegen Ezelsdorf in sprichwörtlich letzter Sekunde doch sehr gedämpft ausfiel, war man in Leerstetten bemüht, dies wieder geradezurücken.
Entsprechend motiviert begann das Team. Die Vorgaben wurden sehr gut angenommen und umgesetzt, sodass das starke Leerstettener Mittelfeld fast komplett aus dem Spiel genommen wurde. Bis auf zwei gute Aktionen auf das Nürnberger Tor, war es eine überzeugende erste Halbzeit der Mannschaft.
Den Führungstreffer erzwang man förmlich, als Neele Reisberger sich links gut in Szene setzen konnte und ihre scharfe Hereingabe war eigentlich für die einschussbereite Carolin Raumer gedacht, wurde aber unglücklich durch die Leerstettener Abwehrspielerin geklärt.

Kurz nach dem Seitenwechsel brachte wiederum Neele Reisberger ein Zuspiel von Carolin Raumer im gegnerischen Tor unter. Danach erhöhte Leerstetten den Druck, konnte aber durch gute Aktionen von Saskia Seidel im Nürnberger Tor den Ball dort nicht platzieren. Auch der Strafstoß wurde von ihr hervorragend pariert. Vorausgegangen war ein normales Abwehrverhalten mit Körperkontakt, jedoch sank die Angreiferin in sich zusammen und der Unparteiische zeigte auf den Punkt.
Die Anschlusstreffer kündigten sich durch ein unzureichendes Abwehrverhalten an. Beide Male schaffte man es nicht, den Ball im Vorfeld zu klären und somit die Situationen erst gar nicht entstehen zu lassen. Jedoch war beim zweiten Treffer der Schiedsrichter wiederum einem Irrtum aufgesessen. Obwohl die Nürnberger Abwehrspielern noch von der Gegnerin entfernt war, fiel diese hin, weil sie schlicht umgeknickt war. Der Freistoß führte dann zum Ausgleich.
Trotz der Punkteteilung schaut Trainer Marcel Schmitz positiv auf das kommende Wochenende. "Ein sehr gutes Spiel der Mannschaft, vor allem in der ersten Hälfte hat sie alles umgesetzt was wir besprochen haben. Auch in der zweiten Hälfte waren wir gut mit dabei. Jedoch zwang uns die Personalsituation zu Wechseln, da Spielerinnen erst kurz zuvor aus der Krankheit zurückkamen und verständlicher Weise noch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte waren. Die Mannschaft hat den Willen und die Entschlossenheit gezeigt, der zum Bestehen in der Landesliga notwendig ist."

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