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1.FC Nürnberg U23 - SpVgg Bayreuth 2:2 (1:0)

Rückfall in alte Probleme?

Foto aus der letzten Saison

Die U23 traf nach der Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Eicha, mit der SpVgg Bayreuth auf einen Gegner, den man in den letzten zwei Jahren nur einmal bezwingen konnte.  Entsprechend konzentriert begann das Spiel der Cluberinnen und in der ersten Hälfte waren sie klar spielbestimmend, was sich in den Chancen vor dem gegnerischen Tor widerspielgelte. Jedoch fiel der verdiente Führungstreffer erst in der 36. Minute durch Silke Birkner, die sich nach Zuspiel gegen die Abwehr durchsetzen konnte. Zuvor und auch bis zum Halbzeitpfiff vergab man noch deutlich mehr gute Möglichkeiten, um den Vorsprung weiter auszubauen.

Nach dem Seitenwechsel bestimmte Unkonzentriertheit das Nürnberger Spiel, was sich nicht nur vor dem gegnerischen Tor wiederspiegelte, sondern auf dem gesamten Spielfeld. Resultierend daraus fiel aus dem ersten Angriff der Gäste in der 58. Minute der Ausgleichstreffer, als der schon sicher geglaubte Ball in den Armen von Keeperin Linda Schulze doch noch aus der Hand sprang und Bayreuth nur noch die Fußspitze hinhalten musste. Nürnberg blieb weiter am Drücker, doch die Ballverluste häuften sich und so musste man immer wieder diesen hinterherlaufen. In der 70. Minute stellte der zweite Treffer der Gäste den Spielverlauf vollends auf den Kopf. Die Club Abwehr befand sich im Tiefschlaf und ließ den Gästen einfach zu viel Raum und Optionen. Wachgerüttelt durch den erneut unnötigen Gegentreffer, schalteten die Club Damen wieder einen Gang hoch und konnten, wiederum durch Silke Birkner, den mehr als verdienten Ausgleich in der 74. Minute erzielen.  Einen Kopfball von Antonia Hanke konnte die Bayreuther Schlussfrau nur klatschen lassen. Birkner stand dabei richtig und drückte den Ball über die Linie.  Danach folgten noch einige Möglichkeiten, aber wie schon zu oft zuvor, war es entweder Abseits oder man scheiterte an sich selbst.

"Heute war das Spiel für uns scheinbar zu einfach, denn anders kann ich mir den "Rückfall in den Chancentod" wie im Spiel gegen Karsbach, in dem wir auch jede Menge Torchancen liegen gelassen haben, nicht erklären. Bei so viel Raum und so wenig Gegenwehr, musst du einfach eiskalt vor dem Tor sein. Alles andere ist einfach grob fahrlässig, was auch prompt durch die zwei Gegentreffer bestraft wurde, denn viel mehr Möglichkeiten hatte Bayreuth im ganzen Spiel nicht. Allein die Abseitspfiffe gegen uns hätten bei einer konzentrierten Leistung für mindesten 4 Tore gereicht. Im kommenden Spielen können wir uns das definitiv nicht mehr leisten." so Co-Trainer Thomas Flakus nach dem Spiel.