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SpVgg Erlangen – 1.FC Nürnberg U23 2:2 (1:1)

Nervenaufreibendes Match

Am letzten Samstag musste de Clubreserve zum Nachbarduell nach Erlangen. Der Spielbeginn war auf Clubseite, wie so oft, durch das bekannte unsichere Spiel geprägt. Zu viele Ballverluste auf allen Positionen prägten die ersten 20 Minuten. Zudem kam noch der nicht unverdiente Führungstreffer der Gastgeberinnen, verursacht durch inkonsequentes Abwehrverhalten. Aber nicht nur in der Abwehr, sondern auf allen Positionen wurde zu harmlos agiert, stand man gerade beim Umschaltspiel defensiv zu weit vom Gegner weg.
Die erste gute Aktion in der Offensive führte dann auch prompt zum Anschlusstreffer durch Carolin Raumer in der 29. Minute. Der Anschlusstreffer sollte dann etwas mehr Ruhe in die Mannschaft bringen, aber bedingt durch die kleinlich agierende Schiedsrichterin wurde das Spiel beider Teams immer wieder unterbrochen. Die kleinste Berührung wurde sofort abgepfiffen, besonders nervig für die Clubmädels, die das robuste Spiel durch die Jahre in der Liga gegen die Junioren gewohnt sind.
Nach dem Seitenwechsel ging die Hektik auf dem Platz weiter, sodass für die Zuschauer äußerst gewöhnungsbedürftiger Fußball geboten wurde. Eine gute Aktion über die rechte Angriffsseite des Clubs brachte dann sogar die Führung, da die Flanke in den Fünfer durch Lena Sponsel, bedingt durch einen Abwehrfehler der SpVgg, in den eigenen Kasten abgelenkt wurde.
Aber auch dieser Spielstand brachte keine Ruhe auf den Platz, im Gegenteil. Eine Aktion des Clubs im Mittelfeld, behindert durch eine Erlanger Spielerin konnte dann doch auf die startende Melissa in die Spitze gespielt werden. Diese ließ sich nicht lange bitten und war nach ein paar Metern Antritt schon der Abwehr enteilt. Was jetzt folgte war kein Vorteil, sondern der Pfiff der Unparteiischen, die den Vorteil zu Gunsten eines Freistoßes abpfiff. Die fragwürdigen Entscheidungen ließen sich weiter ausführen, aber am Ende war es nur Schade für das Spiel beider Teams.
Nach einer Schwalbe an der rechten Strafraumgrenze, bekam Erlagen einen Freistoß zugesprochen, der überragend geschossen im langen oberen Eck des Nürnberger Tores sein Ziel fand.
Ausgleich und noch gut 30 Minuten Spielzeit, eigentlich machbar für beide Teams zum entscheidenden Tor. Aber das Chaos auf dem Platz blieb die einzige Konstante. Die Cluberinnen hatten noch mindestens zwei Großchancen, die aber leider allesamt vergeben wurden. So bleib es beim gerechten, aber aus Sicht der Clubspielerinnen enttäuschenden Unentschieden.
"Das junge Team muss lernen, selbst in solchen Spielen wie heute und gegen Veitshöchheim, in dem die Unparteiischen fragwürdige Entscheidungen en masse fällen, cool zu bleiben. Der Fokus muss dabei immer auf das eigene Spiel gerichtet bleiben. Leicht gesagt, aber schwer umzusetzen, da die Emotionen verständlicher Weise irgendwann die Oberhand bekommen. Aber heute sind wir auch unter unseren Möglichkeiten geblieben. Trotz des Ergebnisses sind wir im ganzen Trainerstab stolz auf das Team und wir werden uns auf das kommende Spiel am Sonntag um 14 Uhr daheim am Valznerweiher entsprechend vorbereiten.“ so Trainer Marcel Schmitz in der Runde mit der Mannschaft nach dem Spiel.

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